Heute kommt also die zweite große Hitzewelle dieses Sommers auch zu uns. Um draußen nach Motiven zu suchen, ist es mir einfach zu heiß. Und so beschäftigte ich mich heute mit minimalistischen Bildausschnitten und abstrakter Fotografie. Immer wieder fasziniert mich die Einfachheit vieler Motive, wenn man sie genauer anschaut. Für mich bedeutet abstrakte Fotografie, den Blick auf das Besondere zu richten und Alltägliches aus einer ungewohnten Perspektive zu entdecken. Nicht der Gegenstand selbst ist entscheidend, sondern seine Strukturen, Farben, Linien und Formen. Gerade diese Reduktion macht den Reiz aus: Meine Bilder sollen Neugier wecken und den Betrachter dazu einladen, sich zu fragen: „Was könnte das sein?“ Oft stammen die Motive aus dem Alltag, wirken durch den gewählten Bildausschnitt jedoch völlig neu und ungewohnt. Wenn Menschen innehalten, genauer hinsehen und ihrer Fantasie Raum geben, hat die Fotografie für mich ihr Ziel erreicht.
„Fotografie ist die Kunst der Beobachtung. Es geht darum, etwas Interessantes an einem gewöhnlichen Ort zu finden.“ — Elliott Erwitt
Equipment:
Olympus OM-D E-M5 + Sigma 1.4/56mm + Nahlinse von Minolta.




















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